Schweigemarsch ‘Gegen den Zeitgeist – Abtreibung ist Unrecht’

Schweigemarsch in Annaberg-Buchholz. Foto: Chris Bergau

Schweigemarsch in Annaberg-Buchholz. Foto: Chris Bergau

Annaberg-Buchholz. Etwa 300 Teilnehmer zählte ein Schweigemarsch gegen Abtreibung am 23. Mai in Annaberg-Buchholz. Unter den Teilnehmer waren auch Steffen Flath, Fraktionsvorsitzender der CDU im Sächsischen Landtag und seine Stellvertreterin, die heimische Wahlkreisabgeordnete Uta Windisch.

Unter dem Motto: “Gegen den Zeitgeist – Abtreibung ist Unrecht” ging es vom Parkplatz in der Nähe des Erzgebirgsklinikums, über die Chemnitzer Straße, die Wolkensteiner Straße, Richtung Markt. Dort fand eine Abschlussveranstaltung statt.

Ziel der Veranstaltung war es, ein deutliches Zeichen zu setzen, dass Abtreibung kein legitimes Mittel der Familienplanung ist. “Es sei im Bewusstsein großer Teile der Bevölkerung in dieser Hinsicht kein Unrechtsbewusstsein mehr vorhanden”, sagte die Abgeordnete. Es komme nicht darauf an, Frauen die sich gegen werdendes Leben entschieden haben, zu kriminalisieren. Vielmehr müsse darüber diskutiert werden, wann Leben beginnt und welche Werte in der “modernen” Welt in den Vordergrund gerückt würden. “Mir ist wichtig, Frauen und auch den Vätern zu vermitteln, welche Hilfen die Gesellschaft bieten kann, um für die Betroffenen zweifellos auch schwere Konfliktsituationen durchstehen und das Ja zum Kind ermöglichen zu können. Sie dürfen bei der Entscheidungsfindung und auch danach nicht allein gelassen werden”, sagte Uta Windisch.

“Es könne nicht sein, dass lautstark gegen alles demonstriert werde und beispielsweise das Fällen von Bäumen mehr Bürger auf den Plan ruft, als vieltausendfacher Mord an Ungeborenen in unserem Land. Alle Demografiekonferenzen, Debatten über die Finanzierung von Sozialleistungen in der Zukunft und die Schließung von Schulen könnten wir uns sparen, wenn mehr Kinder geboren würden. Allein in Sachsen wäre es möglich, Jahr für Jahr 287 mehr erste Klassen zu bilden, bekämen die 6027 abgetriebenen Kinder eine Chance auf Leben”, so Windisch.

Organisiert wurde der zweite Schweigemarsch dieser Art durch den  CDL (Christdemokraten für das Leben)-Kreisverband Erzgebirge e.V.

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Videoimpressionen:

(Quelle: CDL Erzgebirge / YouTube Videolink)